BORDA
LIA RODRIGUES COMPANHIA DE DANÇAS

Lia Rodrigues Companhia de Danças: Borda (c) Sammi Landweer
Lia Rodrigues Companhia de Danças: Borda (c) Sammi Landweer
Lia Rodrigues Companhia de Danças: Borda (c) Sammi Landweer
Lia Rodrigues Companhia de Danças: Borda (c) Sammi Landweer
Lia Rodrigues Companhia de Danças: Borda (c) Sammi Landweer
Lia Rodrigues Companhia de Danças: Borda (c) Sammi Landweer

Künstler*innenhaus Mousonturm, Saal

Di. 10.11. | 20:00 Uhr, Meet the Artists im Anschluss Mi. 11.11. | 20:00 Uhr, 19:30 Uhr Warm-up

Dauer: ca. 80 Minuten
Sprache: Keine Sprachkenntnisse erforderlich
Tickets: 25 € / 12 € ermäßigt

Teaser Video (via Vimeo)

Inhalt

Wo verläuft eine Grenze? Zwischen Ländern und Menschen, Zugehörigkeit und Ausgrenzung, Erinnerung und Zukunft? Diesen Fragen widmet sich die Spotlight-Künstlerin des Tanzfestivals Rhein-Main 2026, Lia Rodrigues, in ihrem Stück BORDA. Das portugiesische Wort kann Grenze oder Schwelle bedeuten, zugleich aber auch Saum oder Stickerei. Es bezeichnet das, was trennt, und zugleich das, was Verbindungen entstehen lässt. Gemeinsam mit neun Tänzer*innen entwickelt Rodrigues eine Choreografie über die Vieldeutigkeit dieser Zwischenräume. Aus Körpern, Stoffen und Bewegungen entstehen flüchtige Landschaften, in denen sich Nähe und Distanz, Gemeinschaft und Fremdheit immer wieder neu ordnen.

Seit mehr als drei Jahrzehnten verbindet Lia Rodrigues ihre künstlerische Arbeit mit sozialem Engagement im Centro de Artes da Maré in Rio de Janeiro. Für sie ist Tanz ein Mittel, gesellschaftliche Wirklichkeit zu befragen und neue Formen des Zusammenlebens zu entwerfen. BORDA ist eine kraftvolle Arbeit über das Trennende und das Verbindende, über die Fantasie, Grenzen zu überschreiten und Räume für Begegnung zu schaffen.

Für diese Produktion liegen uns keine Hinweise zum Inhalt und zu sensorischen Reizen vor.

Was sind Hinweise zum Inhalt und zu sensorischen Reizen?

Credits

Kreation von Lia Rodrigues
in Zusammenarbeit mit den Tänzer*innen: Leonardo Nunes, Valentina Fittipaldi, Andrey da Silva, David Abreu, Raquel Alexandre, Daline Ribeiro, João Alves, Cayo Almeida, Vitor de Abreu 
Assistenz: Amalia Lima
Dramaturgie: Silvia Soter
Künstlerische Zusammenarbeit und Fotos: Sammi Landweer
Licht Design: Nicolas Boudier
Bühnenmeister und Licht: Magali Foubert 
Soundtrack: Miguel Bevilacqua (from excerpts of a recording made in 1938 in northern Brazil by the Folklore Research Mission conceived by writer and intellectual Mario de Andrade and excerpts  from the public domain music “Amor Amor Amor”, part of the repertoire of “Cavalo Marinho”, a Brazilian dance performed by Luiz Paixão.)
Mixing und Mastering: Ronaldo Gonçalves
Produktionsmanager: Colette de Turville
Produktionsassistentin: Astrid Toledo 
Produktion und Management Brasilien: Gabi Gonçalves / Corpo Rastreado
Sekretariat / Verwaltung: Gloria Laureano
Logistik Centro de Artes da Maré: Sendy Silva
Lehrer*innen: Amalia Lima, Leonardo Nunes, Valentina Fittipaldi, Andrey Silva
Kostüme: Lia Rodrigues Companhia de Danças 
Schneiderin: Antonia Jardilino De Paiva
Danksagungen: Thérèse Barbanel, Corpo Rastreado, Inês Assumpção, Luiz Assumpção, Diana Nassif, Centro de Artes da Maré team, Jacques Segueilla
Gewidmet: Max Nassif Earp

Fotos: Sammi Landweer